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Pädagogik

Einführung

Heimat der Kita King Arthur's Castle ist ein altes Herrenhaus mit einem großen Garten, das nach den aktuellen Vorgaben des luxemburgischen Familienministeriums (www.itm.lu - ITM-SST 1514.1) saniert wurde. Das Gebäude besteht aus einem Haupttrakt, einem Anbau und einem kleinen Turm, mit dem es an ein Schlösschen oder eine kleine Burg erinnert.
Da der Gründer der Kita mit Vornamen Arthur heißt, war der Name für die Einrichtung rasch gefunden.
Walt Disneys Adaption der Artussage (Die Hexe und der Zauberer, 1963) bekräftigte uns schliesslich in unserer Namensentscheidung und gab uns den Anstoß, unser pädagogisches Konzept rund um diese wunderbare Geschichte und ihre faszinierenden Charaktere zu entwickeln.
Der Waisenjunge Arthur steht in Diensten des Ritters Sir Hector, auf dessen Burg er lebt. Eines Tages verliert Arthur bei der gemeinsamen Jagd mit Sir Hectors Sohn Kay einen Pfeil und macht sich auf, diesen im Wald zu suchen. Dort stößt er auf das Haus des Zauberers Merlin. Dieser erkennt Arthurs Talent und beschließt, sich seiner Erziehung anzunehmen.
Mithilfe seiner magischen Kräfte verwandelt Merlin Arthur in verschiedene Tiere (Fisch, Eichhörnchen, Vogel), damit er so die Gefahren des Lebens kennenlernt und aus diesen Erfahrungen seine Lehren zieht. So erkennt Arthur, dass wahre Stärke in der Intelligenz liegt.
Dennoch entscheidet der junge Arthur sich für ein Leben als einfacher Knappe und begleitet Kay nach England zu einem Turnier, dessen Gewinner neuer König des Landes werden soll. Allerdings vergisst Arthur Kays Schwert in einer Herberge. Auf der Suche nach Ersatz entdeckt er ein in einem Stein steckendes Schwert, das er ohne Schwierigkeiten herauszieht.
Bald stellt sich heraus, dass es sich um jenes Schwert handelt, das seinen Besitzer zum neuen König von England macht. Vor Arthur war es nie Jemandem gelungen, es aus dem Stein zu ziehen. So wird Arthur neuer König von England.


Unsere pädagogischen Grundsätze


In unserer pädagogischen Arbeit mit den Kindern, orientieren wir uns an den wissenschaftlichen Erkenntnissen von Maria Montessori und Emmi Pikler.

Maria Montessori

Förderung zum Doktor der Medizin, als erste Ärztin Italiens, beschäftigte sich Maria Montessori besonders mit Embryologie und Evolutionstheorie. Sie arbeitete als Assistentin an einer psychiatrischen Klinik in Rom und spezialisierte sich auf Kinderheilkunde.
Die Montessorimethode stellt das Kind und seine Individualität in den Mittelpunkt.
Das Leitmotiv der Methode ist die Pflege der natürlichen Freude des Kindes am Lernen.

Eine vorbereitete Umgebung ist ein wichtiger Bestandteil der Montessoripädagogik. Sie gibt dem Kind die Möglichkeit, sich nach und nach vom Erwachsenen zu lösen und selbstständig die Fähigkeiten zu erwerben, die es für seine Unabhängigkeit benötigt.

Der Erwachsene soll das Kind zum Lernen hinzuführen um sich dann zurückzunehmen und letztlich als Beobachter den kindlichen Entwicklungsprozess zu begleiten.

Emmi Pikler

Emmi Pikler war eine ungarische Kinderärtzin, Leiterin von mehreren Kleinkindinstitutionen und Forscherin im Bereich der frühen Kindheit. In den Ansätzen von Emmi Pikler gibt es 4 Prinzipien, die in den ersten drei Lebensjahren von zentraler Bedeutung sind, damit sich das Kind gesund entwickeln kann:

  • stabile Bezugspersonen
  • sichere und verlässliche Umgebung - räumlich und zeitlich
  • Respekt vor der Eigeninitiative des Kindes und die Unterstützung seiner selbstständigen Tätigkeit
  • Förderung des optimalen körperlichen Wohlbefindens und der Gesundheit des Kindes

Um dies zu erreichen, sind folgende Aspekte besonders unumgänglich:

  • Pflege, die als behutsame körperliche Versorgung und als Kommunikation mit dem Kind geschieht und während der immer darauf achtet wird, dass das Kind nach eigenem Wunsch beteiligt wird
  • Bewegungsentwicklung, die das Kind aus eigenem Antrieb und nach eigenem Rhythmus macht, ohne die lenkenden Eingriffe des Erwachsenen
  • Spiel, das frei und ungestört in einer geschützten, altersgemäβ ausgestatteten Umgebung stattfindet
  • Strukturierter Tagesablauf, bekannte Rituale schaffen Sicherheit und Orientierung

Eine an den Entwicklungsstand angepasste Umgebung, sowie eine gute Beziehung zum Erwachsenen, ermöglichen dem Kind, seine motorischen und kognitiven Fähigkeiten frei und autonom zu entwickeln.
Der Erwachsene soll dem Kind so viel Zeit lassen, wie es braucht. Grundsätzlich wird jedes Kind im freien Spiel und beim ungestörten Experimentieren, von selbst seine motorischen Fähigkeiten und gleichzeitig auch sein Selbstbewusstsein entwickeln.

King Arthur's Castle ist eine Kindertagesstätte, die jedem einzelnen Kind und seinen Eltern ein Gefühl der Sicherheit geben will, denn jedes Kind ist einzigartig und hat ein Recht auf individuelle Betreuung und Aufmerksamkeit.

In der familiären Atmosphäre in King Arthur's Castle finden die Kinder jene Offenheit und Warmherzigkeit, die das Leben in einer Familie ausmacht. Sie erfahren hier Augenblicke liebevoller Nähe und Augenblicke, in denen sie Neues lernen - wir sind stets auf Augenhöhe mit den Kindern, ihren Bedürfnissen und ihren spezifischen Lebenswelten.

Die Kinder werden von qualifizierten ErzieherInnen betreut, die ihren Aufgaben professionell, motiviert und kreativ begegnen.

Die Kinder werden in Altersgruppen von festen Bezugspersonen betreut, die sie über ihren gesamten Weg in King Arthur's Castle hinweg begleiten werden.
Die Entwicklung des Kindes steht an erster Stelle: entdecken, spielen, ausprobieren, begegnen, sich bewegen, lernen - wachsen.

Um den Bedürfnissen der Kinder auf diesem Weg gerecht zu werden, haben wir für unser pädagogisches Konzept mit den folgenden Punkten einen Rahmen gesteckt, wobei uns selbstverständlich bewusst ist, dass ein solches Konzept sich stets auch weiterentwickeln kann.

Daher behalten wir uns das Recht vor, das Konzept jederzeit den Gegebenheiten anzupassen.


Allgemeine Ziele und pädagogischen Prinzipien

Eingewöhnung

Die Trennung von den Eltern wird ganz behutsam angegangen. Die Integration in die Gruppe erfolgt Schritt für Schritt unter Mitwirkung der Eltern.
Dabei hat jedes Kind jeweils eine feste Bezugsperson im Team. Die Erzieher-Innen helfen den Kindern, nach und nach die Eigenständigkeit aufzubauen, die sie benötigen, um ihren Platz in der Gruppe zu finden und sich für andere Kinder und Erwachsene zu öffnen.
Die Eingewöhnungsphase ist für das Kind sehr wichtig, denn in dieser Zeit lernt es die Kita, die anderen Kinder und das Team kennen. Das Gleiche gilt für die Eltern, die in dieser Phase konkrete Einblicke in die täglichen Abläufe gewinnen.
Die Eingewöhnungsphase verläuft bei jedem Kind anders, da jedes Kind seinen eigenen Rhythmus und eigene Bedürfnisse hat. Daher wird der Verlauf der Eingewöhnungsphase für jedes Kind individuell geplant. Dies wird in einem Beratungsgespräch mit der Leiterin der Kita festgehalten.

Respekt gegenüber den Kindern und ihren Familien - Zusammenarbeit mit den Eltern

Wir wollen von Beginn an ein Vertrauensverhältnis zu den Familien aufbauen. Die Eltern werden in die pädagogische Arbeit mit einbezogen und über die Aktivitäten informiert. Die Eltern sind die Experten ihrer Kinder und darum ist eine gute Zusammenarbeit und der regelmäßige Austausch sehr wichtig. Gelegenheit dazu bieten die Bring- und Abholzeiten am Morgen und am Abend (07.00-08.00 Uhr, 17.30-19.00 Uhr). Weiterhin stärkt ein individuelles Mitteilungsheft für jedes Kind die Beziehung und den Dialog zwischen Kita-Team, Kind und Eltern.

Diversität

In unserer Kita treffen unterschiedliche Kulturen und Sprachen aufeinander. Dies wird in der pädagogischen Arbeit mit einbezogen und als Vorteil betrachtet. Wir bieten allen Kindern, egal welcher Herkunft, Geschlecht oder sozialem Status, die gleichen Lern - und Entwicklungschancen.

Vertrauen

Ein stabiles Umfeld, in dem Reaktionen einschätzbar sind, verleiht Kindern ein Gefühl der Sicherheit. Daher müssen sie lernen, dass alles, was sie tun, Folgen hat.
Aus diesem Grund haben wir in den Räumlichkeiten der Kita verschiedene Ecken für unterschiedliche Lebensbereiche reserviert (Puppenecke, Leseecke, Essecke, „Kuschelecke" usw.). Gleichzeitig haben die Kinder auch individuelle Bezugspunkte (etwa ihr Bett oder Kuscheltier usw.).
Respekt gegenüber den anderen und das Beachten von Regeln.
Ebenso wie ein Erwachsener muss ein Kind seinen Nächsten nebst seinen individuellen Entscheidungen, Vorlieben, Wünschen und Problemen respektieren.
Es muss zum Beispiel lernen, andere ausreden zu lassen und die Entscheidung für ein bestimmtes Spiel oder Buch zu akzeptieren.
Es ist Aufgabe der Erwachsenen, Kinder zu lehren, Rücksicht auf ihren Nächsten zu nehmen und die bei Ausflügen (Spaziergängen) und handwerklichen Aktivitäten geltenden Sicherheitsregeln zu beachten.
So muss ein Kind lernen, dass es nicht schubsen oder alleine die Straße überqueren darf, an der Hand gehen muss usw.

Gesundheitserziehung

Kinder entdecken ihren Körper mittels Tastsinn und Sprache. Wir wollen, dass die Kinder die Körperpflege als angenehmen, wohltuenden Bestandteil in ihrem Alltag empfinden.
Sauberkeitserziehung besteht häufig in der Nachahmung älterer Bezugspersonen. Am Anfang steht die Heranführung an grundlegende Hygieneregeln (Händewaschen vor dem Essen, Zähneputzen nach dem Essen, Gewöhnung ans Töpfchen ...)
Wir bieten den Kindern regelmäßig an, sie aufs Töpfchen zu setzen, bis sie irgendwann beginnen, selbst danach zu fragen.

Schlaf

Schlafen ist sehr wichtig für ein Kind: Qualität und Dauer des Schlafes haben einen maßgeblichen Einfluss auf seine Aufnahmefähigkeit während des Tages sowie auf sein Wachstum. Der oder die Erzieherin stimmt die Kinder auf die morgendliche Ruhephase und den Mittagsschlaf ein und bleibt auch im Raum bis die Kinder eingeschlafen sind, damit sie sich sicher und geborgen fühlen. Ein Babyphone garantiert eine kontinuierliche Überwachung der Kinder. Zeit fürs Nickerchen ist bei uns normalerweise nach den Mahlzeiten.
Natürlich dürfen die Kinder auch bei uns in der Kita ihre Einschlafrituale beibehalten. Darum bieten wir ihnen zu jedem (Mittags-)Schlaf ihr Kuscheltier, ihre Schmusedecke von zu Hause und/oder ihren Schnuller an.

Die Mahlzeiten

Das gemeinsame Essen ist für Groß und Klein ein geselliger Augenblick der Entspannung. Gleichzeitig machen die Kinder dabei viele wichtige Erfahrungen. Sie lernen:

  • wie Kinder und Erwachsene miteinander kommunizieren
  • Disziplin
  • grundlegende Regeln für das Verhalten vor, während und nach dem Essen:Hände waschen, warten, bis man dran ist, bei Tisch sitzen bleiben usw.
  • Sauberkeit und Eigenständigkeit, d.h. die Kinder werden motiviert mit den Erwachsenen zusammen den Tisch zu decken, sich während dem Essen auch selbst zu bedienen,...
  • Gerüche, Geschmäcker und Farben entdecken: die Kinder werden motiviert die verschiedenen Lebensmittel zu probieren

In der Kita erhalten die Kinder gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Mahlzeiten, die täglich frisch von unserem Koch zubereitet werden und auf das Alter der Kinder abgestimmt sind. Der Speiseplan wird monatlich in Zusammenarbeit mit einer Ernährungsberaterin erstellt und eine Woch im Voraus ausgehängt, sodass Sie als Eltern immer wissen, was bei King Arthur auf den Tisch kommt.

Das kompetente Team

Um unser pädagogisches Konzept umzusetzen, werden regelmäßige Fortbildungen organisiert, um die Kompetenzen der MitarbeiterInnen kontinuierlich zu fördern.
Monatliche Teamversammlungen unterstützen und ermöglichen folgende wichtige Aspekte:

  • Den Austausch der Mitarbeiter
  • Die Umsetzung der pädagogischen Vorgaben
  • Die Planung des Kita-Alltags
  • Die Planung der Aktivitäten
  • Den individuellen Bericht von den Kindern über ihre Entwicklung
  • Die Vorbereitung der Elternversammlungen

Aktivitäten und Tagesablauf:

07h00-08h00: Öffnung der Kita, Ankunft der Kinder, Freispiel.

Für jedes Kind, ist der Abschied von den Eltern oft ein emotionaler Moment. Hilfreich sind verschiedene Rituale wie zum Beispiel, dass die Eltern den Kindern die Jacke und die Schuhe ausziehen. Sie begleiten ihr Kind in den Gruppenraum und verabschieden sich. Es entsteht auch die Gelegenheit zu einem kurzen Austausch zwischen Eltern und Erzieher.

08h00-08h30: Begrüssungslied - Stuhlkreis
08h30-09h00: Frühstück
09h15-09h45: Morgentoilette im Badezimmer
09h45-11h30: Aktivitäten im Freien, im Gruppenraum und Freispiel

Soweit es die Wetterbedingungen ermöglichen, gehen wir täglich mit den Kinder nach draußen (morgens und nachmittags).

Die geplanten Aktivitäten, die nach einer strukturierten Art und Weise ablaufen, stimulieren die Entwicklung des Kindes in: Sprache, Motorik, Sozialverhalten, Autonomie. Hier einige Beispiele:
- kognitive Aktivitäten (Geschichten erzählen)
- kreative Aktivitäten (malen, basteln)
- musikalische Aktivitäten (singen, Instrumente ausprobieren)
- sportliche Aktivitäten (turnen, Hindernisparcours, Bewegungsgeschichten)
- usw...
Für Kleinkinder unter 2 Jahren, wird der Tagesablauf dem Rhythmus ihrer Bedürfnisse angepasst.

11h30-12h00: Vorbereitung vor dem Mittagsessen
(Hände waschen, auf Toilette gehen, Tisch decken)
12h00-12h30: Mittagessen
12h30-13h00: Toilettegang nach dem Mittagessen

13h00-15h15: Mittagsruhe

Die Kinder die nicht schlafen gehen, beschäftigen sich mit ruhigen Aktivitäten (Puzzle, Bilderbücher, Massagen, malen...)

15h15-15h30: Toilettengang nach der Mittagsruhe
15h30-16h15: Aktivitäten draußen oder drinnen
16h15-16h30: Vorbereitung der Zwischenmahlzeit
16h30-17h00: Zwischenmahlzeit
17h00-17h15: Toilettengang
17h15-19h00: begleitetes Freispiel, die Kinder werden abgeholt.
Die Kita schließt ihre Türen

Der Aktivitätsplan wird monatlich auf der Webseite veröffentlicht und in der Kita ausgehängt.


Psychomotorische Entwicklung & unsere zentrale Bildungsbereiche & pädagogische Förderbereiche

Bewegung ist für Kinder ein fundamentales Werkzeug zu Erkundung ihrer Umwelt.
„Das Kind lernt durch das Spiel...der Motor des Spiels ist die Freude"
Bereits ein Säugling bewegt sich und wird sich dessen nach und nach bewusst. Unsere folgenden Angebote und Aktivitäten sollen der Förderung der psychomotorischen Entwicklung dienen:

  • Bewegungsspiele
  • Aktivitäten zur Entdeckung des eigenen Körpers
  • Massagen
  • Laufspiele
  • Puzzles
  • Basteln mit Klebstoff
  • Feinmotorik
  • Ausschneiden
  • Fingerspiele
  • Wasserspiele
  • Entdeckung der Natur
  • Experimente

„Hilf mir, es selbst zu tun"
diese Aufforderung gilt als Grundgedanke der Montessoripädagogik.

Wir wollen den Kindern so oft wie möglich die Gelegenheit geben, ohne die Hilfe von Erwachsenen zu agieren und in diesen Situationen eigenständige Entscheidungen zu treffen.
Wichtig ist es dabei, die Entscheidung des Kindes zu wiederholen, sie zu bestätigen und ihm zu erklären, dass es diese später nicht mehr rückgängig machen kann. Ein Kind muss sich in der Wahl seiner Spielkameraden, Spiele und Aktivitäten frei fühlen und dabei seinen Vorlieben und Wünschen folgen können. Aufgabe des Erziehers oder der Erzieherin ist es, aufmerksam für die individuellen Wünsche eines Kindes zu sein und es an ein geeignetes Spiel oder eine geeignete Aktivität heranzuführen.
Wie schnell ein Kind Eigenständigkeit erlangt, kann individuell sehr verschieden sein.
Einige Kinder werden schneller selbstständig als andere.
Entscheidend ist es, den individuellen Rhythmus jedes einzelnen Kindes zu berücksichtigen, es in seinen Bemühungen zu unterstützen und seine Eigeninitiative zu fördern.


Unsere pädagogischen Förderbereiche:


Kreativität:

Kinder drücken sich bei kreativen Aktivitäten (malen, basteln, pinseln,...) auf ihre Art aus. Das Produkt ist weniger das Ziel, sondern der spielerische Umgang mit den Materialien.

Rollenspiele

Bei Rollenspielen sehen die Kinder die Welt aus ihrer eigenen Sicht. Sie versetzen sich dabei in andere Personen. Dies ermöglicht den Kindern, ihr Einfühlungsvermögen auszuprägen.

Sprache:

Für die soziale Integration spielt Sprache vom frühesten Kindesalter an eine entscheidende Rolle. Die ErzieherInnen ermutigen die Kinder, sich sprachlich zu äußern, um so ihr Ausdrucksvermögen zu fördern. Dabei spielen für den Aufbau einer vertrauensvollen Kommunikation nicht nur Worte, sondern auch Gesten eine wichtige Rolle, und das Team legt besonderen Wert auf die Wahl des Tons und der Worte.
Die Mitarbeiter der Kita sprechen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch, einige auch Englisch oder Portugiesisch.
In King Arthur's Castle wird mit den Kindern Luxemburgisch gesprochen, um sie optimal auf die Schule vorzubereiten und ihre gesellschaftliche Integration zu fördern.
Nichts desto trotz ist die Muttersprache für die Kinder von großer Bedeutung. Ohne fehlerfreie Muttersprache ist das Erlernen einer Zweitsprache kaum möglich. Soweit es uns möglich ist, geben wir der Muttersprache Platz in unserer Kita.

Bauen, Technik, experimentieren, forschen

Konstruktionsspiele, Baukasten, Steckspiele, Materialien zum Experimentieren und Forschen, liegen frei zugänglich für alle Altersstufen bereit. Diese Spiele fördern die Kreativität, Feinmotorik, Geduld und räumliches Denken der Kinder.

Natur:

Die Natur ist ein großes Forschungsgebiet für die Kinder, sie bietet ein vielfältiges Lernumfeld. Wir gehen jeden Tag mit den Kindern an die frische Luft.

Die Natur entdecken bietet den Kindern ein körperliches Wohlbefinden und lässt sie auch oft ins Staunen geraten. Die Natur beobachten und selbst Kreationen aus natürlichen Materialien zu machen, ist eine erste Gelegenheit für die Kinder das Thema Natur ergreifen...sich die Farben und Formen anschauen...sich durch die Vielfalt von Pflanzen und Tieren überraschen lassen...

"Kind und Natur - ein Unternehmen das die Welt wahrnimmt und schützen kann"

Bewegung:

Den Kindern werden draußen wie drinnen vielfältige Bewegungsmöglichkeiten angeboten. Bewegungsaktivitäten sind gesund, unterstützen das positive Körpergefühl und Selbstwertgefühl.

Die Kinder haben das Recht zu spielen und sich frei bewegen zu können. Darum legen wir auch grossen Wert auf die Raumgestaltung und Materialien.

Auch die altersgerechte Gestaltung des Aussenbereichs bietet den Kindern eine "Welt des Entdeckens und Phantasie".


Leitung der Kita

Die Leitung der Kita verpflichtet sich, folgende Punkte zu respektieren und einzuhalten:

  • Umsetzung des pädagogischen Konzeptes
  • Einhaltung der Hausordnung
  • Elternarbeit
  • Sicherheit der Kinder und Mitarbeiter gewährleisten
  • Respektieren der Hygienevorschriften

Die Sicherheit ist der wichtigste Punkt in unserer alltäglichen Arbeit und folgende Punkte werden von der Leitung streng beachtet:

  • Erste Hilfe Kurse für das Erzieherteam
  • Regelmässige Evakuationsübungen
  • Fortschreibung der Sicherheitsakten
  • Monatliche Kontrolle der verschiedenen Installationen
  • Heizung
  • Lift
  • Rauchmelder
  • Gasmelder
  • Monatliche interne Sicherheitsbegehungen die schriftlich festgehalten werden.

Schlussfolgerung

King Arthur's Castle ist ein Ort, an dem Ihr Kind LEBEN, LERNEN, sowie gemeinsam mit anderen die Welt ERKUNDEN kann.

Dabei helfen wir ihm, sich selbst zu entdecken, und mögen es genauso, wie es ist, damit es sich frei entfalten kann und sich für seinen zukünftigen Lebensweg zu einer ausgeglichenen Persönlichkeit entwickelt.